Weblogs als E-Portfolio
Für die Portfolioarbeit sind ebenfalls Web-Publikationswerkzeuge einsetzbar. Hier wird gezeigt, was Weblogs sind und wie sie als ePortfolio-Tool verwendet werden können.Anmerkung zum Beitrag: Natürlich liessen sich E-Portfolios auch mit der Blog-Funktion von Educanet2 (Lern- und Arbeitsplattform für Schweizer Schulen) realisieren, wobei sich dieses Tool wohl eher für erste Versuche eignet. Wir haben unsere E-Portfolio-Erfahrungen mit einem mobilen Weblog (Moblog) der Firma Kaywa gemacht, der es zudem erlaubte, Texte und Fotos auch über das Handys aufs das Schüler/innen-Weblog zu publizieren. Einen weiteren Versuch zu E-Portfolios mit Schüler/innen werden wir voraussichtlich mit dem Open Source E-Portfoliotool Mahara realisieren.

Abgeschlossenes Projekt an der Projektschule Impuls zu E-Portfolio mit Weblogs.
Unsere Erfahrungen mit Weblogs als E-Portfolio
Unser inzwischen abgeschlossenes Entwicklungsprojekt "E-Portfolio4Kids" an der Projektschule Impuls (Primarschule, 4-6. Klasse) an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) hat aufgezeigt, dass das Führen eines E-Portfolios mit einem Weblog für alle Beteiligten in der Schule keine technischen Probleme bereitet. Viel schwieriger war es jedoch, dass die Schüler/innen über einen längeren Zeitraum das E-Portfolio mit wirklich sinnvollen Textinhalten füllten - dabei musste immer auch genügend Zeit für das Schreiben der Blogpostings im Unterricht eingeplant werden. Es brauchte also immer wieder Schreibanlässe, wo das E-Portfolio auch wirklich Sinn machte. Leider ist es uns nur bei wenigen Schüler/innen gelungen, dass sie auch von Zuhause selbständig ihr E-Portfolio mit Inhalten gefüllt haben. Eine Vorbedingung seitens der Eltern für das E-Portfolio-Projekt war, dass die Weblogs nicht im Internet öffentlich zugänglich sein durften.
Last but not least: Die Zeitressourcen der Lehrperson für das Begleiten der E-Portfolio-Weblogs einer Klasse ist letztlich ein entscheidender Faktor, ob das E-Portfolio-Experiment in der Schulstube gelingt. Die Herausforderung ist also einmal mehr nicht die Technik, sondern die Didaktik!

















