3. Tag in Katowice (Polen): Zweiter Konferenztag
Der zweite Tag der Konferenz "Lifelong Learning - ePortfolios an Open content" war dem Thema "Open Content" gewidmet. Erwähnen möchte ich zum einen das Referat Open Learn: giving away 5'400 hours of Open University UK content von Nial Sclater, Open University Virtual Learning Environment Programm (UK). Die Open University UK, welche ihre Inhalt kostenlos frei zugänglich macht - mit der zusätzlichen Option die Inhalt wiederum auch für eigene Zwecke anzupassen - hat realisiert, dass es nicht genügt, einfach nur Open Content zur Verfügung zu stellen. Für die Lernenden seien Accreditation, Assessment, Schedule, Tutor support und Learning Community ebenso zentral. Die Die Open University UK, seit zwei Jahren auf dem Markt, hat von der Firma Hewlett-Packard den schönen Betrag von $ 10 Mio als Startkapital erhalten, was zumindest die Wichtigkeit des Themas "Open Content" für die Wirtschaft unterstreicht. Welche guten und schlechten Absichten stecken wohl dahinter?!
Den sicherlich ertragreichsten Kongressbeitrag von heute hat der Belgier Valère Awouters zum Thema The web 2.0: relation between quality an open content gehalten. Besonders eindrücklich hat Valère Awouters deutlich gemacht, wo die drei zentralen Probleme bezüglich Web 2.0 liegen: Ownership: e.g. slideshare; Quality (control), e.g. wikipedia und Changing into new didactical approaches:
Zurück bleibt für mich nun noch die Frage:
Wie kommen wir zum PPDPs (Personal and Professional Development Plan), passend zu unserem E-Portfolio-Projekt an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen?!
Besuch einer polnischen Messe am Samstagabend:



Den sicherlich ertragreichsten Kongressbeitrag von heute hat der Belgier Valère Awouters zum Thema The web 2.0: relation between quality an open content gehalten. Besonders eindrücklich hat Valère Awouters deutlich gemacht, wo die drei zentralen Probleme bezüglich Web 2.0 liegen: Ownership: e.g. slideshare; Quality (control), e.g. wikipedia und Changing into new didactical approaches:
A new didactical approachDie belgische Lehrerbildungsstätte Katholieke Hogeschool Limburg (KHL), an der Valère Awouters als Dozent unterrichtet, versucht nach dem PAUZE-Modell zu leben: Personlijk (Individual), Authenthiek (Authentic), Zelfstandig (independent) und Emancipatorisch (Empowerment). Konkret heisst dies, dass dort zukünftige LehrerInnen nach dem folgenden Drei-Phasen-Modell ausgebildet werden. Andrea und ich sind uns einig, dass dieses didaktische Setting, dass die vielverbreiteten konstruktivistischen Annahmen durch notwendige und effektive(re) instruktionale Lerndesigns ergänzt und damit sehr gut zu unserer E-Portfolio Strategie passen würde.
- Learning to evaluate information resources: Compare online with offline ressources.
- From an objectivist view on learning into a social-constructivist one.
- Students start on a "work an learn" scheme from the very first semester they start in teacher training at university
Three-phase learning approachValère Awouters beendet seinen Vortrag mit der nachstehenden Schlussfolgerung:
- 1st phase: objectives an learning materials are given by lectures.
- 2nd phase: objectives are given an learning materials are the responsability of the students.
- 3rd phase: students formulate their own objectives an search appropriate learning materials.
The use of open content in education demands a great effort as well from the students as teachers/lectures. An appropriate didactical approach that opens possibilities for integreting open content seems necessary.Weil mich Valère Awouters Aussagen beeindruckten, habe ich etwas zu seiner Person recherchiert: Er ist mit Jan Schuer Autor des Buchs Digitale didactiek - De elektronische leeromgeving als krachtig hulpmiddel bij competentieleren; wirklich schade, dass ich kein Belgisch kann! Im Tagungsband zur EDEN 2006 Annual Conference: E-Competencies for Life, Employment and Innovation fand ich nochmals seinen didaktischen Ansatz zu E-Portfolios:
PPDP and E-Portfolio, Instruments for Life-Long Learning: When, What & How in Regular Education? (Katja Bongaerts, Valère Awouters)
Die Entwicklung von e-Competences für ein lebenslanges Lernen erfordert einen neuen Zugang zum Lernen sowie eine neue Haltung von Seiten der Studierenden wie auch der Lehrenden. ePortfolios und PPDPs (Personal and Professional Development Plan) sind hilfreiche Instrumente. Dabei sollen PPDPs den Studierenden helfen, über sich selber zu reflektieren und darüber, was sie erreichen wollen. In ePortfolios wird festgehalten, was gelernt wurde; sie dienen zudem auch als Prüfungsinstrumente. Die Einführung einer Innovation kostet jedoch Zeit: sowohl den technischen als auch den pädagogischen Aspekten muss Rechnung getragen werden. Ferner müssen sämtliche Institutionen, mit welchen die Lernenden in Kontakt stehen, involviert werden. So sind ePortfolios nicht nur Instrumente sondern werden zu einer Lern-Strategie.
(vgl. Tagungsband, pp 224-227)
Zurück bleibt für mich nun noch die Frage:
Wie kommen wir zum PPDPs (Personal and Professional Development Plan), passend zu unserem E-Portfolio-Projekt an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen?!
Besuch einer polnischen Messe am Samstagabend:




















