Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich
Eine hervorragende Zusammenstellung mit wichtigen Aspekten zu ePortfolios im Bildungsbereich liefert m.E. nach wie vor Alfred Klampfer in seinem 2005 publizierten Artikel "Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich". Bereits in einem früheren Beitrag habe ich auf Klampfers hervorragende Ausführungen zu ePortfolios im Bildungsbereich hingewiesen.
Nach erneutem Lesen des Artikels möchte ich nun den Fokus auf die "Persönliche Lernlandschaft" bzw. die „personal learning landscape“ legen. Diese "persönliche Lernlandschaft" besteht nach Klampfer aus vier Modulen und einem Zusatzmodul, welche für eine erfolgreiche ePortfolioarbeit in Schule und Studium und eventuell sogar für ein lebenslanges Lernen notwendig sind. Die folgende Abbildung soll diese Module übersichtsartig darstellen.

Diagramm einer persönlichen Lernlandschaft.
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Modul 1: System zur Verwaltung digitaler Objekte
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Modul 2: Content Management System
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Modul 3: Reflexives Lernen
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Modul 4: Kommunikation und Social Networking
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Zusatzmodul: Kompetenz-Lernzielkatalog
Die persönliche Lernlandschaft sollte um den Bereich „Social Networking“ erweitert werden. „Social Networking“ bedeutet, dass Lernende Online-Profile mit ihren Interessen zusammenstellen und Kontakte mit anderen Studenten und Freunden (und den Freunden ihrer Freunde) aufnehmen können, die sich für ähnliche Dinge interessieren. Dadurch entsteht mit der Zeit ein persönliches Netzwerk, eine persönliche Lerngemeinschaft, wo gemeinsame Kontakte gepflegt, die Erfahrungen ausgetauscht, Probleme diskutiert und Ressourcen geteilt werden.
Fazit:
Noch fehlt in unserem Entwicklungsprojekt "ePortfolio. Portfolioarbeit mit einem ePortfolio auf einem Blog mit Studierenden im 1. Semester an der Pädagogischen Hochschule Rorschach (Switzerland) das Modul 4; insbesondere der Bereich Social Networking. Alle anderen Module sowie auch das Zusatzmodul haben wir mit unseren KAYWA-Blogs als ePortfolio-Tools und der Verortung der Portfolioarbeit im Studienbereich "Berufs- und Studienkompetenzen" mit entsprechender Begleitung und Bewertung durch Dozierende erfüllt. Alternative ePortfolio-Werkzeuge wie beispielsweise ELGG, welche dieses Social Networking anbieten, erfüllen m.E. dann aber die Grundbedingung betreffend der Einfachheit in der Bedienung nicht mehr. Zumal in dieser ELGG-Community natürlich nicht mehr nur Studierende unserer Hochschule vertreten sind. Alternativ müsste dann vermutlich ein eigener ELGG-Server aufgesetzt werden; was m.E. wiederum viel administrativen und technischen Aufwand nach sich zieht - oder täusche ich mich hier?! Ein grosses Plus für die Wahl eines externen (ePortfolio-)Anbieters wie die Fa. KAYWA AG ist, dass die Lernenden auch nach dem Verlassen der (Hoch-)Schule noch Zugriff auf ihre Artefakte haben. Bei einer schulischen Lösung ist dies dann nur schwer realisierbar.




